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LILLIAN STILLWELL choreographiert seit 2009 Europaweit und in den USA.  Sie ist die designierte Tanzdirektorin und Chefchoreographin am Theater Münster ab der Spielzeit 2022/2023.

Lillian Stillwells Choreographien waren an der Royal Danish Opera, dem Theater Basel, der Oper Graz, der Philharmonie Luxembourg, am Norwegian National Opera & Ballett, am St. Paul Conservatory for Performing Artists und an mehreren Stadt- Staats- und Nationaltheatern in Deutschland zu sehen. In November 2021 wird ihre Schweizer Company SNOW productions die Premiere vom immersiven Tanzabend mit live-DJ’s AFTERLIFE auf dem ehemaligen Leuchturm-Schiff Gannet in Basel feiern.
Ihre Arbeit bringt körperlichen und emotionalen Extremen mit ausgeprägter Musikalität zusammen. Sie empfindet Tanz als Kommunikation, eine Kunstform die Menschen, Disziplinen und Perspektiven vereint um gemeinsame Geschichten zu erzählen.  Zusätzlich beschäftigt sie sich mit der Entmystifizierung und Öffnung des kreativen Prozesses ebenso mit der Anwendung von digitalen Methoden während analoger Erlebnisse und sucht nachhaltige Arbeitswege in der Praxis, Produktion und Vorstellungsbetrieb.  Sie setzt sich für zeitgemäßen Leitungsstrukturen ein und sucht innovative Herangehensweisen und Team-orientierte Entscheidungsprozesse. Aktuell studiert sie im Executive Masters in Arts Administration an der Universität Zürich.
Unter ihren Arbeiten sind interdisziplinäre, partizipative und immersive Produktionen, vielen mit über 100 Mitwirkenden wie: Leonard Bernsteins MASS und Purcells THE FAIRY QUEEN am Theater Lübeck; L’ORFEO an der Royal Danish Opera, die Oper Heute als Produktion von europäischem Rang auszeichnete; das von der Philharmonie Luxembourg beauftragte SILBERLICHT und die kommende Eröffnungsproduktion der „Alten Reithalle“ der Bühnen Aarau in der Schweiz.
Lillian kommt aus Minneapolis, MN, erhielt ihre klassische Ausbildung am Ballett Arts Minnesota und dem Milwaukee Ballett und absolvierte den Bachelor of Arts in Dance an der University of Minnesota, Twin Cities. Es folgte eine 15-jährige Tanzkarriere, zuletzt von 2005-2012 mit Johannes Wieland in New York City und am Staatstheater Kassel. Bereits in Kassel choreographierte sie in allen Sparten.
Lillian Stillwell lebt in Basel, wo sie 2020, gemeinsam mit Tom Ryser, SNOW productions als Recherche- und Produktionslabor gründete. In letzter Zeit waren sie im Residenz am Dampfzentrale Bern und dem Braswell Art Center und zeigten Digital / Analog Pop-ups in Basel in zur Wand vom wiewaersmalmit.ch. Sie wurden grosszügig vom SwissLos und der Sulger-Stiftung gefördert. Lillian Stillwell unterrichtete Tanz und Choreographie an der University of Minnesota, dem St. Olaf College, der TU Dance Company and School (USA), beim Choreolab Europe und beim Profitraining Basel (CH).  Demnächst choreographiert sie an der Dutch National Opera in Amsterdam und der Oper Zürich und der Bühne Aarau in der Schweiz.

ZUSAMMENARBEIT:  Institiutionen, Tänzer*innen, Teams, Choreograph*innen
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Lillian Tanzt Photos

Presse

Interview mit Lillian Stillwell und Tom Ryser, wiewaersmalmit.ch, kulturelle Tastemakers aus der Schweiz
„…zu erleben ist ein gänzlich neues Musiktheater-Erlebnis, das mit Jochen Biganzoli, Milo Pablo Momm, Tom Ryser und Lillian Stillwell gleich vier Alpha-Menschen inszeniert haben. Die unterschiedlichen Handschriften harmonieren aber wunderbar.« shz, ALIVE! SAISONSCHLUSS_20 / Theater Lübeck (2020)
„Es war ein abwechslungsreicher Bilderbogen, bei dem Szenen aus dem Haus mit Szenen auf der nördlichen Wallhalbinsel, in der Völkerkundesammlung, vor dem Dom und anderswo wechselten.“ Hl-live, ALIVE! SAISONSCHLUSS_20 / Theater Lübeck (2020)
Von Europäischem Rang… hier in Kopenhagen singen sie es zart und grandios, von Lillian Stillwell ohne grossen Aufwand, sängerfreundlich choreographiert.
Opernwelt, L’ORFEO / Royal Danish Opera (2020)
Sprudelnd, stückweise ekstatisch und auch feinfühlig, Lillian Stillwell hat eine Bewegungsform gefunden, bei der nichts aufgesetzt wirkt. Alles geschieht natürlich, aus dem Kontext des Geschehens heraus.
Musicalzentrale, JESUS CHRIST SUPERSTAR / Theater Basel (2016)
Weniger herkömmliche Musical-Choreographie, vielmehr echtes Tanztheater. Lillian Stillwell choreographiert mit grosser Lust an unterschiedlichen Ausdrucksweisen. Die Öffnungsnummer nach der Pause „Too Darned Hot“ baut sich auf zum Höhepunkt des Abends.
Musicals Magazine, KISS ME KATE / Staatstheater Kassel (2015)
Freche Choreographien von Lillian Stillwell.
Weser-Kurier, LAZARUS / Theater Bremen (2018)
Regisseur Tom Ryser mit Choreographin Lillian Stillwell erstaunten wie sie genreübergreifend Oper und Tanz zusammenfügten. Hier gestalten vier Tänzer eine durch Spitzentanz gestisch vergeistigte Gegenwelt, die auf wirksame Weise das Spirituelle im Ritus visualisieren. Den Gegenpol bedienen die Mitglieder des Street-Chorus mit ihren Tänzen bis hin zum Break-Dance.
neuemusikzeitung, MASS / Theater Lübeck (2017)
Das verbindende Element des total kunstvollen und heiteren Ereignisses ist Lillian Stillwells moderne Choreographie.
Kieler Nachrichten, THE FAIRY QUEEN / Theater Lübeck (2015)
Die Choreographie von Lillian Stillwell ist ein Hohepunkt des Abends.
HNA, KISS ME KATE / Staatstheater Kassel (2013)
Nominierung: Choreographin des Jahres
Musicals Magazin, JESUS CHRIST SUPERSTAR / Theater Basel (2016)
Das Programmheft zitiert Wsewolod Meyerhold: Der Schauspieler des Musikdramas muss das Wesen der Partitur erkennen und alle ihre Feinheiten in die Sprache seiner Bewegungen umsetzen. Das gelingt unter der Bewegungsregie von Lillian Stillwell hervorragend.
Göttinger Tageblatt, DIE LIEBE ZU DREI ORANGEN / Staatstheater Kassel (2016)
Fantastisch die Choreographien von Lillian Stillwell, die den Groove der Musik in Bewegungen umsetzt.
Tageswoche Basel, JESUS CHRIST SUPERSTAR / Thetaer Basel (2016)
An den aufgekratzten Chorszenen – die Choreographie macht Lillian Stilwell – kann man sich nicht sattsehen.
NDR, SUNSET BOULEVARD / Theater Lübeck (2016)
Ein Lob verdient hier besonders auch die Choreographie von Lillian Stillwell. Ihre ausdrucksstarken Tanzbilder tragen maßgeblich zu dieser insgesamt überzeugend stimmigen Neuinszenierung und Interpretation bei.
Musicals Magazin, EVITA / Staatstheater Kassel (2013)