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LILLIAN STILLWELL choreographiert interdisziplinäre, partizipative und immersive Produktionen seit 2009 europaweit und in den USA, u. a. an der Royal Danish Opera, dem Theater Basel, der Oper Graz, der Philharmonie Luxembourg, am Norwegian National Opera & Ballett, am St. Paul Conservatory for Performing Artists und an mehreren Stadt- und Staatstheatern in Deutschland. Sie ist die designierte Tanzdirektorin am Theater Münster ab der Spielzeit 2022/2023.

Sie hat verschiedene, große Produktionen mit über 100 Mitwirkenden choreographiert wie Leonard Bernsteins MASS und Purcells THE FAIRY QUEEN, beide am Theater Lübeck; die Oper L’ORFEO an der Royal Danish Opera, die Oper Heute als Produktion von europäischem Rang auszeichnete; die von der Philharmonie Luxembourg beauftragte Tanzduo mit Barock-Ensemble SILBERLICHT und der immersiven Tanzabend AFTERLIFE mit live DJs.

Lillian kommt aus Minneapolis, MN, erhielt ihre klassische Ausbildung am Ballett Arts Minnesota und dem Milwaukee Ballett und absolvierte den Bachelor of Arts in Dance an der University of Minnesota, Twin Cities. Es folgte eine 15-jährige Tanzkarriere mit Choreograph*innen wie Pam Tanowitz, Alexandra Beller, Shapiro & Smith and Emily Johnson / Catalyst in den USA und Jozef Frucek & Linda Kapatanea, Yossi Berg & Oded Graf und Stefanie Tiersch in Europa. Von 2005-2012 tanzte sie mit Johannes Wieland in New York City und am Staatstheater Kassel. Bereits in Kassel choreographierte sie in allen Sparten.

Zum Schluss ihrer Tanzkarriere begann sie sich mit den herrschenden, ästhetischen Hierarchien im performativen Tanz auseinanderzusetzen. Ein zentraler Zugang ihrer heutigen Arbeit liegt darin, unsere Aufnahmefähigkeit und Verbundenheit im Tanz zu vertiefen. Sie beschäftigt sich mit der Entmystifizierung und Öffnung des kreativen Prozesses ebenso mit der Anwendung von digitalen Methoden während analoger Erlebnisse und den darstellenden Künsten als Mittel zur Fragestellung dringender Themen.

Lillian Stillwell lebt in Basel, wo sie 2020, gemeinsam mit Tom Ryser, SNOW productions als Recherche- und Produktionslabor gründete. In lezter Zeit waren sie im Residenz am Dampfzentrale Bern und dem Braswell Art Center und zeigten Digital / Analog Pop-ups in Basel in zur Wand vom wiewaersmalmit.ch. Sie unterrichtete Tanz und Choreographie an der University of Minnesota, dem St. Olaf College, der TU Dance Company and School (USA), beim Choreolab Europe und beim Profitraining Basel (CH). 

Demnächst choreographiert sie eine Oper Trilogie an der Dutch National Opera in Amsterdam, die Eröffnungsproduktion der Alten Reithalle an der Bühne Aarau, und die immersiven Produktion AFTERLIFE von SNOW productions für Basels coolsten, jedoch noch top-secret Veranstaltungsort. Dazu studiert sie im Executive Masters in Arts Administration an der Universität Zürich.

ZUSAMMENARBEIT:  Institiutionen, Tänzer*innen, Teams, Choreograph*innen
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Lillian Tanzt Photos

Presse

Interview mit Lillian Stillwell und Tom Ryser, wiewaersmalmit.ch, kulturelle Tastemakers aus der Schweiz
„…zu erleben ist ein gänzlich neues Musiktheater-Erlebnis, das mit Jochen Biganzoli, Milo Pablo Momm, Tom Ryser und Lillian Stillwell gleich vier Alpha-Menschen inszeniert haben. Die unterschiedlichen Handschriften harmonieren aber wunderbar.« shz, ALIVE! SAISONSCHLUSS_20 / Theater Lübeck (2020)
„Es war ein abwechslungsreicher Bilderbogen, bei dem Szenen aus dem Haus mit Szenen auf der nördlichen Wallhalbinsel, in der Völkerkundesammlung, vor dem Dom und anderswo wechselten.“ Hl-live, ALIVE! SAISONSCHLUSS_20 / Theater Lübeck (2020)
Von Europäischem Rang… hier in Kopenhagen singen sie es zart und grandios, von Lillian Stillwell ohne grossen Aufwand, sängerfreundlich choreographiert.
Opernwelt, L’ORFEO / Royal Danish Opera (2020)
Sprudelnd, stückweise ekstatisch und auch feinfühlig, Lillian Stillwell hat eine Bewegungsform gefunden, bei der nichts aufgesetzt wirkt. Alles geschieht natürlich, aus dem Kontext des Geschehens heraus.
Musicalzentrale, JESUS CHRIST SUPERSTAR / Theater Basel (2016)
Weniger herkömmliche Musical-Choreographie, vielmehr echtes Tanztheater. Lillian Stillwell choreographiert mit grosser Lust an unterschiedlichen Ausdrucksweisen. Die Öffnungsnummer nach der Pause „Too Darned Hot“ baut sich auf zum Höhepunkt des Abends.
Musicals Magazine, KISS ME KATE / Staatstheater Kassel (2015)
Freche Choreographien von Lillian Stillwell.
Weser-Kurier, LAZARUS / Theater Bremen (2018)
Regisseur Tom Ryser mit Choreographin Lillian Stillwell erstaunten wie sie genreübergreifend Oper und Tanz zusammenfügten. Hier gestalten vier Tänzer eine durch Spitzentanz gestisch vergeistigte Gegenwelt, die auf wirksame Weise das Spirituelle im Ritus visualisieren. Den Gegenpol bedienen die Mitglieder des Street-Chorus mit ihren Tänzen bis hin zum Break-Dance.
neuemusikzeitung, MASS / Theater Lübeck (2017)
Das verbindende Element des total kunstvollen und heiteren Ereignisses ist Lillian Stillwells moderne Choreographie.
Kieler Nachrichten, THE FAIRY QUEEN / Theater Lübeck (2015)
Die Choreographie von Lillian Stillwell ist ein Hohepunkt des Abends.
HNA, KISS ME KATE / Staatstheater Kassel (2013)
Nominierung: Choreographin des Jahres
Musicals Magazin, JESUS CHRIST SUPERSTAR / Theater Basel (2016)
Das Programmheft zitiert Wsewolod Meyerhold: Der Schauspieler des Musikdramas muss das Wesen der Partitur erkennen und alle ihre Feinheiten in die Sprache seiner Bewegungen umsetzen. Das gelingt unter der Bewegungsregie von Lillian Stillwell hervorragend.
Göttinger Tageblatt, DIE LIEBE ZU DREI ORANGEN / Staatstheater Kassel (2016)
Fantastisch die Choreographien von Lillian Stillwell, die den Groove der Musik in Bewegungen umsetzt.
Tageswoche Basel, JESUS CHRIST SUPERSTAR / Thetaer Basel (2016)
An den aufgekratzten Chorszenen – die Choreographie macht Lillian Stilwell – kann man sich nicht sattsehen.
NDR, SUNSET BOULEVARD / Theater Lübeck (2016)
Ein Lob verdient hier besonders auch die Choreographie von Lillian Stillwell. Ihre ausdrucksstarken Tanzbilder tragen maßgeblich zu dieser insgesamt überzeugend stimmigen Neuinszenierung und Interpretation bei.
Musicals Magazin, EVITA / Staatstheater Kassel (2013)